Sikkim's Vogelwelt

Sikkim ist ein Paradies seltener, prachtvoller Vögel und beheimatet über 550 Vogelarten. Das Klima variiert 
von tropischer Hitze im Süden bis zur alpinen Kälte im Norden. Die Vegetation wird von der Luftfeuchtigkeit 
sowie den Niederschlägen geprägt und ist für die Vielfalt der ansässigen Vogelwelt verantwortlich.  
Eine dichte Bewaldung mit kleinen Bächen und klaren Seen bietet beste Brut- und Lebensbedingungen
für die Standvögel sowie für die zahlreichen Zugvögel, die in Sikkim eine Ruhepause einlegen.

Das Tholung-Tal in Nord-Sikkim und das Pangolakha Wildlife Sanctuary in Ost-Sikkim

sind Schatzkammern schöner seltener Vögel. In diesen Regionen gibt es bildschöne Arten.  

U.v.a. Schwarzgenickschnäpper, Streifenhäherling, Waldhäherling, Silberohr-Sonnenvogel,

Muskat-Bronzemännchen, Purpurschnäpper-Drossel, Blasskopf-Bambusspecht, Baumstelze, 

Langschwanz-Mennigvogel, Jagdelster, Bambus-Schnäpper, Blutpirol, Schwarzkehl-Schwanzmeise, 

Rotkehl-Zwergfalken sowie den Feldsperling und den Eisvogel. 



Die Weißbauchcutias sind bevorzugt im Himalaya beheimatet. Es sind kleine, sehr lebhafte Vögel mit einer

auffallenden Gefiederfärbung. Ihr Lebensraum sind feuchte Bergwälder, möglichst mit dichtem Unterholz.

zwischen 1500 und 2500 Metern. Auffallend ist die Gefiederfärbung, die sich besonders in den 

schwarz-weißen Querstreifen an den Flanken zeigt sowie die dunkle Augenmaske, die einen Kontrast 

zum weißen Bauch bildet. Ihr kooperatives Verhalten bei der Futtersuche ist bemerkenswert. 

Häufig ziehen sie in kleinen Gruppen oder paarweise durch dichtes Moos, durchsuchen die Pflanzen

an den Baumstämmen wobei sie ihre Futter-Entdeckungen lautstark kommunizieren.




Die wunderschönen blauen Grandala leben in Höhen von 3900 bis 5500 Metern, hier finden 

sie Felsblöcke, Geröllhalden, alpine Matten und Bergwiesen für ihren Lebensraum. 

Im Sommer nisten sie in den hohen Lagen. Im Herbst ziehen sie eher in die tieferen Regionen, 

sehr gerne verweilen sie in Obstplantagen. In riesigen Schwärmen besuchen sie während der 

Wintermonate Dörfer in tieferen Lagen und ernähren sich hier von Sanddorn. 

Grandala sind sehr gesellig und immer in Trupps anzutreffen. Anstatt zu zwitschern, machen sie 

sich durch häufiges Flügelschlagen bemerkbar. Der Grandala (Grandala coelicolor) ist vor allem 

für das unwirklich leuchtende Blau der Männchen bekannt.




In der Vogelwelt gehört der Wiedehopf zu den schönsten und auffälligsten Vögeln. 

Sein orange-braunes Federkleid und sein markanter langer, krummer Schnabel sind besonders auffällig. 

Die Flügel sind schwarz-weiß gebändert. Fast schon majestätisch wirkt sein aufstellbarer Kopfschmuck. 

Wiedehopfe fühlen sich in Landschaften mit spärlich bewachsenem Boden wohl. Er lebt und nistet in 

Baumhöhlen, Klippen,Obstgärten Ackerland und Mauern. Seine Nahrung besteht unter anderem aus Käfern, 

Grillen, Spinnen sowie Regenwürmern. Ab Juli zieht es den Wiedehopf nach Afrika oder Südasien, dabei überfliegt 

er teils sogar den Himalaya in einer Höhe von bis zu 7000 Metern. Im Frühling kehrt er in seine Brutgebiete zurück.




Der Dzongu im Norden Sikkims ist dicht bewaldet und von enormem Artenreichtum geprägt. 

Die abgelegenen Siedlungen liegen inmitten herrlicher Natur. Als Reservat für die indigenen 

Lepcha bietet der Dzongu Einblicke in deren traditionelle Lebensweise. Die Bewohner begegnen 

Besuchern mit großer Gastfreundschaft, Höflichkeit und einer besonderen Heiterkeit. 

Für den Besuch dieses Gebiets ist eine spezielle Genehmigung erforderlich.




Naturfotograf und Vogelbeobachtungsexperte Mr. Thinlay Namgyal Lepcha hat dieses hervorragende Foto in

seiner Heimatregion Nord-Sikkim eingefangen. Die geselligen, singfreudigen Bergbeos sind äußerst sprachbegabt. 

Bergbeos besitzen die Fähigkeit menschliche Stimmen und Geräusche nachzuahmen. Sie sind nicht nur intelligent, 

sie sehen auch noch prächtig aus. Ihr glänzendes, schwarzes, grünlich schimmerndes Gefieder mit den auffallend

gelben Kontrasten, verleihen diesen Vögeln eine imposante Erscheinung. Bergbeos sind in tropischen Wäldern

und Naturlandschaften anzutreffen. Sie leben in Höhen bis zu 2000 Metern in kleinen Gruppen. 

Besonders gerne verbringen sie in dichten grünen und laubabwerfenden Wäldern mit Wasserbestand sowie in 

hohen Baumkronen von Plantagen. Ihre Nahrung besteht aus Früchten, Insekten, Nektar und Wirbeltieren.




Mitten im gewaltigen Himalaya, auf 4.000 Metern Höhe, liegt das Chopta-Tal im Norden Sikkims. 

In diesem stillen Tal schmiegt sich der kleine Weiler Thangu nah an die tibetische Grenze. 

Für Ornithologen ist Sikkim ein wahres Paradies, doch seine Geheimnisse geben sich erst durch die

Augen lokaler Vogelexperten preis. Nur sie kennen die verborgenen Plätze, an denen man die seltensten 

und prächtigsten Vögel der Region in ihrer vollen Pracht beobachten kann.



     


Sikkims Vogelexperte und Bird-Guide Suraj Khulal hat es auf den Punkt gebracht:
„Vogelbeobachtung wird oft als einfacher Spaziergang im Park wahrgenommen. In Wirklichkeit 
ist es eine anspruchsvolle, intensive Beschäftigung, die Geduld, eine scharfe Beobachtungsgabe 
sowie mentale und körperliche Ausdauer erfordert. Es ist zwar ein entspannendes, therapeutisches 
und leicht zugängliches Hobby, doch es geht nicht nur darum, Vögel auf einer Liste abzuhaken. 
Diese komplexe Aktivität erfordert weit mehr als nur frühes Aufstehen und die Überwindung 
von Kälte oder Regen – sie setzt ein tiefgreifendes Naturverständnis voraus.





📷

Sikkim´s Vogelexperten und Naturfotografen:
Thinlay Namgyal Lepcha, Kusal Gurung,

Lakpa Tenzing Sherpa, Rozan Dhungel,

Tenzing W.Bhutia, Suraj Khulal,

Sonam Pintso Sherpa Lama

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