Kloster Pemayangste Shedra
In der Nähe von Pelling in West-Sikkim thront das Kloster Pemayangtse auf einer 2085 Meter hohen Bergkuppe.
Das ursprünglich bescheidene Kloster wurde 1705 von Lama Lhatsun Chempo gegründet.
Während seiner Regierungszeit ließ König Chador Namgyal (1676–1717) die Anlage maßgeblich erweitern.
Als eines der ältesten Klöster Sikkims gehört Pemayangtse dem Nyingma-Orden des tibetischen Buddhismus an.
Es beherbergt wertvolle Gegenstände verschiedener Götterstatuen sowie Thangkas von unschätzbarem Wert.“
Dem Kloster Sangchen Pemayangtse ist ein Internat angeschlossen, das einen umfassenden Bildungsweg bietet:
Auf eine fünfjährige Grundschulzeit folgt ein neunjähriges Hochschulstudium. Das Curriculum vereint Tradition mit
Moderne und umfasst neben der tibetischen Grammatik und den Grundlagen der buddhistischen Philosophie auch
die Geschichte Sikkims sowie Englisch. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bewahrung des spirituellen Erbes
durch die Lehre der Lhatsun-Rituale und der mündlichen Unterweisungen Lhatsuns.“
„Eingebettet in eine mystische Stille liegt der heilige Khecheopalri-See, ein unverzichtbarer Teil des
buddhistischen Pilgerkreises. Die Legende besagt, dass der See stets spiegelglatt bleibt, weil die Vögel
jedes herabgefallene Blatt sofort aufpicken. Dieses Wunder symbolisiert die unberührte Reinheit,
die Pilger an diesem kraftvollen Ort suchen und finden.“


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