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Wasservögel

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„Kha-Chot-Palri“ – so lautet der ursprüngliche Name des mystischen Khecheopalri-Sees, um den  sich unzählige Legenden ranken. Eine der bekanntesten erzählt, er sei ein „wunscherfüllender See“.  Vor rund 3.500 Jahren aus Gletschereis und Firnschnee entstanden, ruht er heute auf 1.700 Metern Höhe,  tief eingebettet in dichten Mischwald. Der fischreiche See ist nicht nur ein Paradies für heimische Wasservögel,  sondern auch ein friedlicher Rückzugsort für Zugvögel auf ihrer Reise. Als winterlicher Gast besucht der Gänsesäger (Mergus merganser) den Khecheopalri-See in West-Sikkim.  Idyllisch in dichten Baumbestand eingebettet, bietet das Gewässer den fischfressenden Entenvögeln ein  perfektes Revier. Da der heilige See eisfrei bleibt, wimmelt es dort nur so von Fischen, Wasserinsekten,  Krebstieren und Würmern – ein Nahrungsangebot im Überfluss für die anmutigen Wintergäste. An den zahlreichen, ruhig gelegenen Seen fühlen sich u.v.a. Kolbenenten, Krickente...

Sikkim's Vogelwelt

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Sikkim ist ein Paradies seltener, prachtvoller Vögel und beheimatet über 550 Vogelarten. Das Klima variiert  von tropischer Hitze im Süden bis zur alpinen Kälte im Norden. Die Vegetation wird von der Luftfeuchtigkeit  sowie den Niederschlägen geprägt und ist für die Vielfalt der ansässigen Vogelwelt verantwortlich.   Eine dichte Bewaldung mit kleinen Bächen und klaren Seen bietet beste Brut- und Lebensbedingungen für die Standvögel sowie für die zahlreichen Zugvögel, die in Sikkim eine Ruhepause einlegen. Das Tholung-Tal in Nord-Sikkim und das Pangolakha Wildlife Sanctuary in Ost-Sikkim sind  Schatzkammern schöner seltener Vögel. In diesen Regionen gibt es bildschöne Arten.   U.v.a. Schwarzgenickschnäpper, Streifenhäherling, Waldhäherling, Silberohr-Sonnenvogel, Muskat-Bronzemännchen, Purpurschnäpper-Drossel, Blasskopf-Bambusspecht, Baumstelze,  Langschwanz-Mennigvogel, Jagdelster, Bambus-Schnäpper, Blutpirol, Schwarzkehl-Schwanzmeise,  ...

Sikkim

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Sikkim, eingebettet in die majestätische Kulisse des Himalayas, grenzt im Norden und  Nordosten an China, im Osten an Bhutan und im Westen an Nepal. Im Süden bildet der  indische Bundesstaat Westbengalen die Grenze. Auf einer Fläche von nur 7.096  Quadratkilometern beheimatet das Land etwa 620.000 Menschen. Während Englisch als  Amtssprache dient, prägt eine beeindruckende Vielfalt das sprachliche Bild: Neben Nepali,  Lepcha, Limbu, Tibetisch und Hindi bereichern zahlreiche Dialekte der nepalesischen Einwanderer  – wie Sherpa, Tamang oder Rai – die Kultur. Die indigenen Völker, darunter die Ureinwohner vom  Stamm der Lepcha, stellen heute eine Minderheit dar. Zum Schutz ihrer Identität genießen die  Lepcha einen Sonderstatus und leben in einem Reservat im Norden des Landes. Die mystischen Täler von Upper Dzongu in Nord-Sikkim. Morgendämmerung im Dzongu-Tal: Das geschützte Land der Rongkup. Schneegespeiste Ströme haben tiefe Täler in die Landscha...