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Lama Enchung Lodroe

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Lama Enchung Lodroes damaliger Root-Guru (buddhistischer Lehrer) Chatral Rinpoche hatte Werke von ihm gesehen und holte ihn ins Kloster Tashiding. Über fünfzig Jahre hat er selbstlos und unermüdlich unzählige Manisteine geschaffen. Seine einfache Werkstatt befand sich auf dem Klostergelände, ruhig  hinter den weißen Stupas gelegen. Hier konnte er ungestört seine künstlerischen Ideen verwirklichen. Seine Steinmetz- und Gravurarbeiten sind einmalig und finden weltweite Bewunderung. Am 31. Oktober 2015 verstarb Lama Ajo Garpo Kunchok Lodroe im Alter von 88 Jahren.  Am Eingang zum Tashiding Monastery ein bemalter, imposanter Manistein mit dem tibetischen Mantra "Om mani padme hung". Der Eingang zum Tashiding Monasterey ziert ein künstlerisch gestalteter Torbogen  aus  massivem Holz, der mit bunt bemalten Schnitzereien buddhistischer Symbole verzieret ist.  Bereits in jungen Jahren begann Enchung Kunchok Lodroe heilige Verse, buddhistische Bildnisse und tibetische Go...

Schmetterlinge

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Sikkim ist ein Paradies für prachtwolle und seltener Schmetterlinge. In allen Landesteilen sind die schönsten Schmetterlinge präsent.  In ihrer herrlichen Farbenpracht und der tanzenden Leichtigkeit sind sie wunderschön anzusehen.  Eine wunderbare, abwechslungsreiche Natur mit herrlichen Blumenwiesen, kleinen Bachläufen,  Auenwäldern sowie einem sehr milden Klima, sind beste Lebensbedingungen für Schmetterlinge.  Einige Schmetterlinge sind gefährdet und stehen in Sikkim unter besonderem Schutz.  Weltweit gibt es etwa 160.000 verschiedener Schmetterlingsarten und 700 der schönsten und seltensten Schmetterlinge sind in Sikkim heimisch.   Der Baue Herzog (Bassarona durga durga) ist nur in Sikkim im östlichen Himalaya anzutreffen. Er wurde 1858 von Frederic Moore in Sikkim entdeckt. Der Blaue Herzog wird in Sikkim streng geschützt.  1972 wurde er im "Wildlife Protection Act" aufgenommen. Der "Blaue Herzog" ist Sikkims Staatsschmetterling.  Er p...

Professionelle Tourenbegleiter

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Der Himalaya-Experte Pit Schubert schreibt in seinem Sachbuch: "Im Himalaya ist vieles anders".  In der Tat ist im Himalaya sehr vieles anders und aus diesem Grunde sollte eine Reise in die  höchsten Berge der Erde bestens vorbereitet und organisiert sein. Es ist sehr zu empfehlen  Aktivitäten mit erfahrenen einheimischen Begleitern zu planen, denn nur sie kennen ihr Land bis   in die entlegensten Winkel. Außerdem sind sie routinierte, umsichtige Autofahrer und wissen die  steilsten, äußerst kurvenreichen und oftmals beängstigend schmalen Straßen zu befahren.   Nur einheimische Führer sind mit den unvorhergesehenen Gefahren im Himalaya bestens vertraut, wissen sich dementsprechend zu verhalten und bringen ihre Gäste in Sicherheit.   Wer den Himalaya authentisch erleben und kennenlernen möchte, sollte sich für einen Aufenthalt in einem Homestay entscheiden. Homestay-Gastgeber sind aufmerksam, sehr höflich, haben eine besondere Heite...

Wasservögel

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"Kha-Chot-Palri" ist der ursprüngliche Name des Khecheopalri lake. Etliche Legenden umranken diesen See.  Eine Legende besagt, dass es ein "wunscherfüllender See" sei. Vermutet wird, dieser See hat sich vor 3500 Jahren  durch Gletschereis und körnigem Schnee gebildet. Dieser fischreiche See ist ein beliebter Lebensraum für Wasservögel  und ein Ruheort für Zugvögel. Der See ruht auf einer Höhe von 1700 Metern inmitten eines dichten Mischwaldes. Gänsesäger (Mergus merganser) kommen als Überwinterungsgast an den Khecheopalri lake in West Sikkim. Der idyllisch inmitten eines dichten Baumbestandes eigebettete See, ist ein idealer und perfekter Platz für die  fischfressenden Gänsesäger. In dem eisfreien, heiligen Khecheopalri lake wimmelt es an Fischen,Wasserinsekten,  Krebstieren und Würmern. Der See bietet den anmutigen Gänsesägern Nahrung im Überfluss.  An den zahlreichen, ruhig gelegenen Seen fühlen sich u.v.a. Kolbenenten, Krickenten, Schnatterenten, ...

Sikkim

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Sikkim, eingebettet in die majestätische Kulisse des Himalayas, grenzt im Norden und  Nordosten an China, im Osten an Bhutan und im Westen an Nepal. Im Süden bildet der  indische Bundesstaat Westbengalen die Grenze. Auf einer Fläche von nur 7.096  Quadratkilometern beheimatet das Land etwa 620.000 Menschen. Während Englisch als  Amtssprache dient, prägt eine beeindruckende Vielfalt das sprachliche Bild: Neben Nepali,  Lepcha, Limbu, Tibetisch und Hindi bereichern zahlreiche Dialekte der nepalesischen Einwanderer  – wie Sherpa, Tamang oder Rai – die Kultur. Die indigenen Völker, darunter die Ureinwohner vom  Stamm der Lepcha, stellen heute eine Minderheit dar. Zum Schutz ihrer Identität genießen die  Lepcha einen Sonderstatus und leben in einem Reservat im Norden des Landes. Auf rund 4000 Metern Höhe, eingebettet in die karge Bergwelt des östlichen Himalaya,  liegt der Tsomgo-See, auch bekannt als Changu-See. Wer ihn besuchen will, bricht vo...